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    Michel Barnier
Europäischer Kommissar, zuständig für Regionalfragen bis 2004
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Die INTERREG-Initiative, welche von der Europäischen Kommission 1990 initiiert wurde, hat zum Ziel, regionale grenzüberschreitende Aktivitäten zu unterstützen, um die Bevölkerung an den Binnen- und Außengrenzen der Europäischen Union einander näher zu bringen.

Als neuer Europäischer Kommissar, zuständig für Regionalfragen, habe ich mit großer Freude die außerordentlich positive Bilanz der INTERREG I und II Programme Oberrhein Mitte-Süd zur Kenntnis genommen.

Zu einem Zeitpunkt, zu dem die zukünftigen Programme vorbereitet werden, können die Aktivitäten in der Modellregion Oberrhein maßgeblich zur Ermutigung anderer europäischer Grenzregionen beitragen.

 Dr. Sven von UNGERN-STERNBERG
Regierungspräsident des Regierungsbezirks Freiburg
Vorsitzender des Begleit- und Lenkungsausschusses des Programms
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Am 16. Oktober 1989 haben die Partner der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit aus dem Elsass, der Nordwestschweiz und Baden-Württemberg mit der "Erklärung von Bürgeln" den Startschuss für die INTERREG-Kooperation gesetzt. Vom Lustschlösschen Bürgeln aus blickte man nicht nur weit über das Oberrheintal hinüber, sondern auch weit in die politische Zukunft hinaus. Aus der Willenserklärung wurde ein von der EG gefördertes Entwicklungskonzept.

Es folgten zwei aufeinanderfolgende operationelle Programme. INTERREG kam in aller Munde - eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte begann. Die Grenzregionen der drei Länder wurden erstmals Zielgebiet eines eigenen Förderprogramms, in das nicht nur Brüssel, sondern auch die nationalen und regionalen Partner aus den drei Ländern gemeinsam investierten. Viel Neuland wurde betreten, auf allen Gebieten der Kooperation - Arbeitsplätze und tragfähige Strukturen wurden geschaffen.

     Jean-Paul HEIDER
Vize-Präsident des Conseil Régional d'Alsace
Vorsitzender der Arbeitsgruppe des Programms

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Als Präsident der Arbeitsgruppe INTERREG II Oberrhein Mitte-Süd seit 1994 habe ich zu schätzen gelernt, was es bedeutet, für ein Programm mit einer EU-Fördersumme von rund 26,5 Mio. Euro und zusätzlichen 40 Mio. Euro nationaler Zuschüsse aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz verantwortlich zu sein.

Im Laufe von INTERREG II haben die für die Programmabwicklung verantwortlichen Stellen, nicht zuletzt auch dank ihrer trinationalen Vernetzung und interkulturellen Kompetenz, die Ausführung von rund 100 Projekten ermöglichen können.

Die neue INTERREG III-Initiative stellt uns vor die Herausforderung, neue Kooperationen zu initiieren und die bereits bestehende Zusammenarbeit zu vertiefen, um innovative Projekte mit dauerhafter grenzüberschreitender Auswirkung für die oberrheinische Bevölkerung ins Leben zu rufen.

     Dr. Hans-Martin TSCHUDI
Regierungspräsident des Kantons Basel-Stadt bis 2005
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Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Südlichen Oberrhein hat bereits eine langjährige Tradition. Schon 1963 wurde der Verein REGIO BASILIENSIS gegründet, welcher der Zusammenarbeit über die Grenze hinweg erste wichtige Impulse gab. Seit 1975 erstreckt sich die nunmehr staatlich geprägte Zusammenarbeit bis in den Raum Karlsruhe-Südpfalz. Trotz vielversprechender Anfänge erfuhr jedoch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit erst mit der Förderinitiative INTERREG Anfang der neunziger Jahre ihre volle Entfaltung.

Denn mit diesem partnerschaftlichen Finanzierungsinstrument haben wir in unserer Dreiländer-Region die Phase des reinen Informationsaustausches, der verheißungsvollen Absichtserklärungen und der hoffnungsfrohen Planungen hinter uns gelassen. Heute arbeiten wir an konkreten Projekten, die auf einen langfristigen Nutzen für die Menschen der Region abzielen.

Das EU-Programm INTERREG ermöglicht es den Schweizer Kantonen, trotz Nicht-Mitgliedschaft in der EU, einen projekt- und praxisbezogenen Austausch mit den europäischen Nachbarn zu pflegen. Darüber sind wir froh und dankbar.