INTERREG-Projekte präsentieren sich auf dem 10. Dreiländerkongress in Freiburg
Am 9. Februar 2006 fand in Freiburg der 10. Dreiländerkongress unter dem Thema „Zukunft Oberrhein- im erweiterten Europa“ statt, organisiert vom Regierungspräsidium Freiburg.
Die Kongresse finden alle zwei Jahre im Turnus statt. An ihrer Ausrichtung sind Deutsche (Land Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz), Franzosen (Region Alsace) und Schweizer (Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau, Solothurn, Jura) gleichermassen beteiligt.
Die Schirmherrschaft des diesjährigen Kongresses übernahm die Konferenz der Gemeinden und Regionen des Europarates und der Ausschuss der Regionen Europas.
Der 10. Dreiländerkongress stand ganz im Zeichen der Lissabon-Strategie. Die europäischen Staats- und Regierungschefs beschlossen 2000 in Lissabon, Europa zum innovativsten und wettbewerbsfähigsten Wirtschafts- und Lebensraum der Welt zu machen. Es war der Wunsch der Organisatoren und Teilnehmer in diesem Sinne eine gemeinsame Standortpolitik auf den Weg zu bringen und das Oberrheingebiet im Wettbewerb der europäischen Grenzregionen zu positionieren. Zudem stand der Ausbau und die Intensivierung der Verbindungen zu den EU-Beitrittsländern (Wissenstransfer und -austausch) im Mittelpunkt.
Der Dreiländerkongress ist das Ereignis am Oberrhein, dass Vertreter der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zusammenbringt. Aber auch Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft sind regelmäβig vertreten. In diesem Jahr wurden rund 600 Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz und den EU-Beitrittsländern erwartet.
Der Kongress richtete sich an alle, die ein Interesse an grenzübergreifenden Themen haben, egal ob als Akteur oder Verbraucher. So war es auch selbstverständlich, dass sich auf der Veranstaltung zahlreiche erfolgreiche Projekte präsentierten, die das Miteinader der Nachbarn am Oberrhein fördern. Besonders stark vertreten waren Projekte, die von der EU durch INTERREG III A Gelder gefördert werden. Die Besucher erhielten einen guten Einblick in die Spannbreite des INTERREG-Programms, vom Erlernen der Sprache des Nachbarn, über Umweltschutz bis hin zu wissenschaftlichen Kooperationen. Die Projekte sind dabei stets innovativ und bringen den Bürgern am Oberrhein die europäische Idee näher.
Hier können Sie einige Projekte entdecken, die auf dem Kongress vertreten waren.